Fangschleuse bekommt einen neuen Bahnhof. Und: Damit künftig keine langen Wartezeiten mehr an geschlossenen Schranken entstehen, wird der bisherige Bahnübergang durch eine neue Straßenüberführung mit Geh- und Radweg ersetzt. Nicht alles wird gleichzeitig fertig. Deshalb ändern sich während der Bauarbeiten vorübergehend einige Wege.
Hier erklären wir, wie der Bahnhof in den verschiedenen Bauphasen erreichbar ist. Unsere Quellen:
Zur Orientierung
- 🧭 Nördlich = aus Richtung Grünheide / Fangschleuse
- 🧭 Südlich = aus Richtung Freienbrink / Spreeau
- 🛣️ L 38 = Landstraße zwischen Freienbrink und Hangelsberg
- 🛣️ L 23 = Landstraße zwischen Spreeau und Grünheide
Warum wird der Bahnübergang geschlossen?
Der bisherige Bahnübergang am Bahnhof Fangschleuse wird am 24. Juli 2026 dauerhaft geschlossen. An seiner Stelle entsteht eine Straßenüberführung mit Geh- und Radweg. Dadurch können Bahn- und Straßenverkehr künftig unabhängig voneinander verkehren. Die Hoffnung: Lange Wartezeiten an geschlossenen Schranken entfallen und die Verbindung wird leistungsfähiger und sicherer.
Phase 1: 24. Juli bis 14. August 2026
Alter Bahnhof nur noch aus nördlicher Richtung erreichbar.
Überquerung der Gleise nicht möglich.
Während der Vollsperrung der Bahnstrecke wird der alte Bahnübergang zurückgebaut. Gleichzeitig wird an der neuen Überführung weitergebaut. Die L 23 wird im Bereich des Bahnübergangs gesperrt. Die Züge fahren nicht mehr: Ersatzverkehr ist der Auskunft, z.B. beim VBB zu entnehmen.
Autofahrende
✅ Der bisherige Bahnhof Fangschleuse ist weiterhin aus nördlicher Richtung (Grünheide/Fangschleuse) erreichbar.
❌ Eine Zufahrt aus südlicher Richtung (Freienbrink/Spreeau über die L 38) ist nicht möglich. Eine Umfahrung ist über Kienbaum oder die A 10 notwendig.
Radfahrende und zu Fuß Gehende
✅ Der bisherige Bahnhof Fangschleuse ist weiterhin aus nördlicher Richtung (Grünheide/Fangschleuse) erreichbar.
❌ Bitte die ausgeschilderten Umleitungen beachten. Eine Überquerung ist auf beiden Richtungen nicht möglich.
❌ Es besteht über die Landesstraße keine südliche Zuwegung mehr zum alten Bahnhof.

📷 Bild 1: Sperrung des Bahnübergangs während der ersten Bauphase

📷 Bild 2: Verkehrsführung zum neuen Bahnhof bis 14. August 2026
Phase 2: Ab 15. August 2026
Der neue Bahnhof geht in Betrieb
Ab dem 15. August 2026 hält der RE1 am neuen Bahnhof Fangschleuse, der westlich des bisherigen Standorts entstanden ist. Abfahrtzeiten sind der Auskunft, z.B. beim VBB zu entnehmen.
Für Autofahrende
✅ Die Zufahrt zum neuen Bahnhof ist aus südlicher Richtung (Freienbrink/Spreeau) möglich.
Der Weg führt über: L 38 → L 23 → temporäre Zufahrtsstraße → neuer Bahnhof
❌ Eine direkte Zufahrt aus nördlicher Richtung (Grünheide/Fangschleuse) ist zunächst nicht möglich. Die Verbindung wird erst mit Fertigstellung der neuen Straßenüberführung Ende 2026 hergestellt.
💡 Erreichbarkeit aus Richtung Grünheide zum neuen Bahnhof
Solange die neue Überführung noch nicht fertig ist, fahren Zugreisende am einfachsten zur Bahn nach Erkner oder nutzen mit dem Auto die Umfahrung über die A10 zur Abfahrt Freienbrink, dann die L 38 (“Kreisel”, heute Kreuzung) und anschließend die L 23 mit der temporären Zufahrtsstraße. Erst nach Fertigstellung der Überführung wird der Bahnhof wieder direkt aus beiden Richtungen erreichbar sein. Fahreuge, die nicht die Autobahn nutzen dürfen, müssen den weiten Weg über Kienbaum nehmen.
Für Radfahrende und zu Fuß Gehende
❌ Mit der Schließung des Bahnübergangs entfällt die direkte Querungsmöglichkeit über die L 23.
✅ Damit der neue Bahnhof trotzdem gut erreichbar ist, wird ein neuer Anschluss an den bestehenden Radweg zwischen Erkner und dem Güterverkehrszentrum Freienbrink geschaffen.
✅ Außerdem ist geplant, den Radweg von Fangschleuse Gottesbrück an den neuen Bahnhof im August fertigzustellen.

📷 Bild 3: Neue Radwegeverbindung zum Bahnhof
Ende 2026
So sieht die endgültige Lösung aus
Mit Fertigstellung der neuen Straßenüberführung wird der neue Bahnhof aus beiden Richtungen erreichbar sein.
Für Autofahrende
✅ Zufahrt aus nördlicher Richtung (Grünheide/Fangschleuse)
✅ Zufahrt aus südlicher Richtung (Freienbrink/Spreeau)
✅ Keine Schrankenwartezeiten mehr
✅ Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmenden
Für Radfahrende und zu Fuß Gehende
✅ Sichere Querung der Bahnstrecke über die neue Überführung
✅ Zusätzliche direkte Geh- und Radwege von Süden und Norden
🚂 Abschied vom alten Bahnhof Fangschleuse

Mit dem Umzug des Bahnhofs und der Schließung des Bahnübergangs endet ein Stück Ortsgeschichte. Aus diesem Anlass laden der Heimatverein Grünheide und der Ortsbeirat am Freitag, 24. Juli 2026, zur Veranstaltung „Der letzte Zug in Fangschleuse“ ein. Beginn ist um 16 Uhr am alten Bahnhof. Besucherinnen und Besucher können das historische Bahnhofsgebäude ein letztes Mal besichtigen, eine Ausstellung zur Geschichte des Bahnhofs besuchen und gemeinsam Abschied von mehr als 145 Jahren Eisenbahngeschichte nehmen. Geplant sind außerdem historische Kostüme, Lesungen und weitere Beiträge zur Geschichte des Bahnhofs.
Das Wichtigste auf einen Blick
Bis 14. August 2026
- Alter Bahnhof aus Richtung Grünheide/Fangschleuse erreichbar
- Keine Zufahrt aus Richtung Freienbrink/Spreeau
- Bahnübergang wird zurückgebaut
Ab 15. August 2026
- Neuer Bahnhof in Betrieb
- Zufahrt mit dem Auto nur aus Richtung Freienbrink/Spreeau über L 38 und L 23
- Keine direkte Autozufahrt aus Richtung Grünheide/Fangschleuse
- Neue Radwegeanbindungen Nord und Süd zum Bahnhof
Nach Fertigstellung der Überführung Ende 2026
- Direkte Erreichbarkeit des Bahnhofs aus beiden Richtungen
- Keine Schranken mehr
- Verbesserte Bedingungen für Auto‑, Bus‑, Rad- und Fußverkehr
Als SPD Grünheide möchten wir über die anstehenden Veränderungen möglichst verständlich informieren. Die Informationen auf dieser Seite basieren auf den Veröffentlichungen des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg. Der Landesbetrieb bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit. Ziel der Maßnahmen ist eine leistungsfähige und sichere Verkehrsanbindung für die Zukunft von Fangschleuse, Grünheide und der Region.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und auf Grundlage der Veröffentlichungen des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg redaktionell überarbeitet.


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